Informationen zu Scheidentrockenheit
Was ist Scheidentrockenheit?
Die Befeuchtung der Scheide kommt aus den Bartholin'schen und Skene'schen Drüsen am Scheideneingang. Die natürliche Feuchtigkeit der Scheide (Vagina) variiert. Sie ist abhängig von:
- Zeitpunkt im Monatszyklus
- Alter
- Erregungszustand
- und anderen individuellen Gründen.
Scheidentrockenheit ist gegeben wenn bei einer Frau ihre für sie normale Feuchtigkeit sich nicht einstellt bzw. diese über einen längeren Zeitraum ausbleibt. Verschiedene psychische und körperliche Veränderung können zu trockener Scheide führen:
- Stress oder besondere Belastungen
- Geringes sexuelles Interesse oder Verlangen
- Probleme in der Partnerschaft
- Stillzeiten
- Wechseljahre und Hormonveränderungen
- Medikamente z.b. Therapeutika bei Kinderwunsch
- Bluthochdruck
- Chemotherapie oder Strahlentherapie
- Operationen im Genitalbereich (Hysterektomie)
- andere Gründe
Scheidentrockenheit führt zu unangenehmen Belastungen, gegen die Sie selbst etwas unternehmen können.
Stress und/oder geringes sexuelles Interesse oder Verlangen
Ausbleibende Feuchtigkeit in der sexuellen Beziehung hat häufig psychische Ursachen. Grundsätzlich ist es ratsam, diese Belastungen zu reduzieren und Stress abzubauen.
Als Möglichkeiten der Abhilfen sind zu empfehlen: Gegen dauerhaft trockene Scheide, unabhängig von einer sexuellen Beziehung, raten wir zur Anwendung von Hyalofemme 30ml Vaginalgel.
Es hat sich bewährt, jeden 3. Tag 3ml Hyalofemme mittels Applikator einzuführen. Bereits nach wenigen Anwendungen tritt eine Linderung ein. Meist reicht es 8 - 10 mal Hyalofemme zu nehmen (insgesamt eine Tube mit 30ml) um die Eigenfeuchtigkeit zurück zu erlangen.
Bei momentaner oder häufig fehlender Feuchtigkeit vor oder beim Geschlechtsverkehr empfehlen wir die Anwendung von Gleitmitteln, die dies ausgleichen: z.B. Sylk ein natürliches Gleitmittel aus dem Saft des Kiwibaumes oder Klick, ein sehr ergiebiges, günstiges Produkt.
Stillen
Nach der Entbindung beeinflusst die Hormonveränderung die Scheidenfeuchtigkeit. Dies bleibt so bis zum Abstillen des Säuglings. Die Wiederaufnahme der sexuellen Beziehung nach der Geburt ist jedoch wichtig für die Paarbeziehung.
Daher empfehlen wir die Anwendung einfacher Gleitmittel in dieser Zeit. Diese Produkte haben keinen Einfluss auf das Stillen, d.h. sie werden nicht vom Körper aufgenommen und können somit auch nicht in die Muttermilch gelangen.
Es könnte wichtig sein diese Frage auch mit dem Partner zu erörtern bzw. diesen mit einzubeziehen. Nach dem Abstillen werden Sie in der Regel wieder Ihre frühere Scheidenfeuchtigkeit empfinden.
Scheidentrockenheit in den Wechseljahren
Die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren führen recht häufig zu ständig trockener Scheide, auch unabhängig von einer sexuellen Beziehung.
Mit zunehmenden Alter lässt die Durchblutung der Scheide nach und die Scheidenwände werden dünner. Dies nennt man Atrophie der Scheide. Diese führt dazu, dass es länger dauert "feucht" zu werden oder überhaupt Feuchtigkeit in der Scheide zu entwickeln. Diese Veränderungen in der Menopause dauern mehrere Jahre, häufig bis ins Alter und können daher im Alltag sehr lästig sein.
Frauen, die in den Wechseljahren hormonelle Medikamente einnehmen, haben damit weniger Probleme, da die künstlich zugeführten Hormone Einfluss auf die Scheidenwände haben. Über 2/3 aller Frauen nehmen jedoch keine Hormone in den Wechseljahren ein - brauchen aber trotzdem nicht unter zu trockener Vagina zu leiden.
Folgende Möglichkeiten der Hilfe gibt es: Eine längerfristig ausgleichende Behandlung durch Gleitmittel mit Heilwirkung, wie z.B. Hyalofemme Vaginalgel.
Beim sexuellen Kontakt empfehlen wir besonders das natürliche Produkt Sylk, das sehr ergiebig, neutral und farblos ist. Sylk ist angenehm auf der Haut, verursacht keine Wärmestaus und hat den natürlichen ph-Wert von 4,7 der Scheide.
Scheidentrockenheit und Bluthochdruck
Frauen mit Bluthochdruck klagen häufiger als andere Frauen über mangelnde Scheidenfeuchtigkeit. Auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und geringe sexuelle Erregung werden immer wieder aufgeführt.
Daher ist diesen Frauen die Anwendung von Gleitmitteln wie z.B. Sylk zu empfehlen.
Bei andauernden Problemen kann auch eine einmonatige Anwendung mit Hyalofemme ratsam sein.
Chemotherapie oder Strahlentherapie
Infolge einer Chemotherapie oder Strahlenbehandlung leiden viele Frauen an trockener Scheide und extrem empfindlichen Vaginalwänden.
Wir empfehlen die Anwendung von Hyalofemme® Vaginalgel, dessen Hyaluronsäure rasch Risse heilt und die Bildung neuer Vaginalhaut fördert. Dieses Produkt heilt und kann bald nach Ende der Chemotherapie angewandt werden. Hyalofemme wird mittels eines Applikators eingeführt und ist unabhängig von der Möglichkeit Sex zu haben, anzuwenden.
Ergänzend kann nach Chemo- oder Strahlentherapie auch ein Gleitmittel beim Sex angewandt werden. Hier wäre Sylk als natürliches Produkt geeignet und eine sinnvoller Ausgleich zur noch fehlenden eigenen Feuchtigkeit.
Zustand nach Operationen
Operative Eingriffe im Vaginalbereich, z.b. sog. Totaloperationen oder die Hysterektomie, können ebenfalls eine trockene Scheide verursachen. Zur Förderung der Heilung der Vaginalwände, Schließen von Rissen und Bildung neuer befeuchteter Scheidenhaut eignet sich Hyalofemme Vaginalgel.
